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Bildung für nachhaltige Entwicklung:
Lerne, die Welt zu verändern!

Der Lehrauftrag von Schulen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt. Statt reine Wissensvermittlung stehen Selbstwirksamkeit und das Erkennen eigener Stärken und komplexer Zusammenhänge im Fokus. Kinder sollen erkennen, dass soziale Verantwortung und Hilfsbereitschaft wertvolle Fähigkeiten sind, die es ihnen ermöglichen ein glückliches Leben zu führen. Längst stehen die Zielvorgaben Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung im Schulgesetz und erhalten Einzug in immer mehr Lernmaterialien. Vor diesem Hintergrund verfolgen wir von „Held für die Welt“ folgende Ziele:

 

1. Laufen als unmittelbarste Stärke erlebbar machen!

Schülerinnen und Schüler fühlen sich angesichts der Komplexität der Welt schnell überfordert. Durch einen Sponsorenlauf erleben sie, wie sie durch eine vergleichsweise einfache Kraftanstrengung direkt etwas bewirken können. Körperliche Aktivität als Ursache für Veränderung zu begreifen, ist gerade auch im schulischen Umfeld enorm wichtig. Unabhängig vom Wissensstand oder häuslicher Prägung können alle mitmachen und in ihrem individuellen Tempo etwas beitragen.

 

2. Kausale Ketten auf globaler Ebene erfahren!

Das Ursache-Wirkungs-Prinzip zu verstehen ist elementar wichtig, um zielführend zu denken und zu handeln. Alles, was ich mache oder auch nicht mache, hat Folgen für mich und für andere. Diese einfache Grundformel wird in der Anwendung immer komplexer, da kausale Ketten in einer globalen Welt weitläufig sind. Ein Sponsorenlauf thematisiert diese Komplexität, hält sie jedoch gleichsam überschaubar und vermittelbar.

 

3. Bewusstsein für soziale Ungerechtigkeit entwickeln!

Schülerinnen und Schüler sollen erkennen, dass sie trotz aller persönlicher Schwierigkeit im globalen Vergleich unglaublich privilegiert sind. Es ist wichtig, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass nicht das neueste Handy oder die teuerste Marken-Jeans über Wohlstand entscheiden, sondern dass genügend Nahrung, fließendes Trinkwasser, Schulbildung und freie Lebensgestaltung kostbare Privilegien sind, die leider für einen Großteil der Menschheit unerreichbar sind.

 

4. Selbstwirksamkeit erfahren und verstehen!

Die Erkenntnis, durch das eigene Handeln die Situation verbessern zu können, wirkt sich positiv auf das Selbstbewusstsein aus. Probleme müssen nicht hingenommen, sondern können gelöst werden. Und wenn ich sie allein nicht lösen kann, dann gelingt mir dies in der Gemeinschaft. Dies sind wichtige Erfahrungen, die jungen Menschen durch das ganze Leben hindurch begleiten.

 

5. Helfen als Bereicherung begreifen!

Aktuelle Studien haben gezeigt, dass Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft heilsame Grundelemente des menschlichen Bewusstseins sind, die gefördert und nicht unterdrückt werden sollten. Die vermeintliche Tugend der eigenen Härte ist längst widerlegt und wird auch in der modernen Berufswelt immer mehr abgelehnt. Empathie und soziale Fähigkeiten sind viel wichtiger und der Schlüssel zu einem glücklichen, geborgenen und erfolgreichen Leben.

 

6. Verantwortung für die Zukunft übernehmen!

Die Entwicklung des Klimawandels hat gezeigt, dass wir alle im selben Boot sitzen. Wollen wir diesen Planeten bewohnbar halten, gelingt dies nur gemeinsam. Persönliches Engagement für Entwicklungs- und Umwelthilfe sind in diesem Sinne enorm wichtig. „Held für die Welt“ unterstützt Projekte rund um den Globus und fördert gerade bei jungen Menschen die Erkenntnis, dass natürliche Ressourcen geschützt werden müssen.